Sonntag, 24. Februar 2013

Art Clay Erstversuch

 
Recht begeistert berichtete eine Freundin mir ja von ihrem Art Clay Kurs. Schnell stand für mich fest, dass ich das auch ausprobieren wollte. Vor allem schnell. *g* Also nicht jetzt für einen Kurs im Herbst anmelden o.ä.
Es traf sich also gut, dass eine Bastelladenkette in der Hamburger Innenstadt einen solchen Kurs anbot. 40.- + Material (-10% Rabatt). Ich verbrachte also an einem Samstag knappe 6 Stunden in einem großen Hamburger Einkaufszentrum und kann - im Nachhinein - nur jedem davon abraten, sich vorschnell für einen solchen Kurs zu entscheiden.
Erkundigt Euch genau, wer den Kurs leitet, und seit wann der-/diejenige mit dem Material arbeitet.
 
In meinem Fall war es so, dass jemand den Kurs leitete, der weder rhetorisch noch pädagogisch qualifiziert war. Auch arbeitete die Kursleiterin erst seit etwa einem halben Jahr mit Art Clay und bekam den Mund kaum auf, geschweige denn, dass sie etwas mal näher erklärte, oder das Material näher vorstellte. Gut, vielleicht hätte ich ihr das mal sagen sollen, aber irgendwie war ich doch zu baff.
 
Mein Ergebnis seht Ihr oben, und läuft bei mir unter "naja, geht so". Erwartet hatte ich bedeutend mehr. Andererseits muss ich sagen, dass ich noch Glück hatte. Die andere Kursteilnehmerin (ja, wir waren nur zu zweit) wollte unbedingt einen Ring machen, und der sah im Endergebnis dann richtig schlecht aus.
 
Traurig vor allem, weil das Material nicht billig ist. Wenn alles richtig läuft, haltet Ihr am Schluß immerhin ein echtes Stück Silber in den Händen.
 
Ich habe mir jetzt ein Buch gekauft zum Thema, das mir wirklich sehr gut gefällt. Für alle, die Art Clay auch gerne einmal ausprobieren wollen, kann ich dieses Buch nur empfehlen! Und dann: Den RICHTIGEN Kurs aussuchen!
 
 



Sonntag, 27. Januar 2013

Projekt 02/2013 - Lavendelseife

Ich hatte mir ja vor ein paar Tagen unter anderem bei Panduro das Set für Lavendelseife gekauft. Gestern habe ich das mal ausprobiert, und es gefällt mir sehr gut!

Leider ist es ja "nur" eine Gießseife, aber die Handhabung ist immerhin einfach und unkompliziert. Im Set befinden sich neben einer Silikonform die Seife mit Lavendelgeruch, Seifenfarbe sowie Verpackungsmaterial.

Man muss die Seife im Wasserbad schmelzen, gibt nach belieben Farbe hinzu und gießt die Masse dann in die Form. Wenn die Seife ausgehärtet ist, kann man sie dann verpacken. Ich hatte kurz überlegt, getrocknete Lavendelblüten mit einzuarbeiten, finde das aber nur optisch schön; wenn man sich damit wäscht, stört das sicher. Also habe ich mich für die einfache Variante entschieden.

Fazit: Ganz einfach zu machen, riecht wirklich sehr gut und ist - durch das beiliegende Papier - ein echter Hingucker.

Ich fürchte, ich brauche Nachschub!

Und so sieht mein Erstversuch aus:

 

Dienstag, 22. Januar 2013

Der Laden, dessen Namen man nicht nennt...

Im Frühjahr soll "der Laden" hier in Hamburg Harburg im Phoenix Center eröffnen. Zumindest habe ich im Wochenblatt Stellenanzeigen gelesen und gehe deshalb davon aus.
"Der Laden" hat in Hamburg bereits zwei Filialen, und in der im Wandsbeker Quarrée war ich heute.

Zuerst war ich etwas stutzig, weil mir das Geschäft recht klein erschien, aber kaum betrat ich es, ging es auch schon los mit der Reizüberflutung! Bastelzubehör vom Feinsten; alles, was das Bastlerherz begehrt. Ok, zugegebenermaßen sicher nicht alles, aber das, was da war, konnte einem wahnsinnig viele neue Anregungen geben.

Ins Auge gesprungen sind mit unter anderem Untensilien zum Bonbon-Machen. Ich fürchte fast, dass ich die haben muss, wenn "der Laden" hier in Harburg aufmacht.
Mitgenommen habe ich dann eine Gießform für Kerzen und ein Seifen-Set:

 
 
Nächste Woche muss ich noch einmal nach Wandsbek. Drückt mir doch die Daumen, dass ich einen Bogen um "den Laden" machen kann... *g*
 
 
 
P.S.: Wer nun doch neugierig ist: Ich meine den Laden hier.
Und die Kerzengießform habe ich heute auch gleich einmal ausprobiert. Von der Handhabung ganz simpel. Jetzt wartet die Kerze in der Küche darauf, dass ich sie nachher noch aus der Form befreie.

Samstag, 12. Januar 2013

Projekt 01/2013 - Kerzen ziehen

 Nachdem ich über einen längeren Zeitraum Kerzenreste gesammelt habe, meinte ich nun, dass es genug wäre, um neue Kerzen daraus zu machen. Docht hatte ich bereits besorgt.
In Ermangelung eines alten, großen Topfes, habe ich alte (natürlich gereinigte) Konservendosen genommen, um das Wachs im Wasserbad zu schmelzen. Das hat allerdings den Nachteil, dass man immer nur einzelne Dochte in das Wachs getaucht werden kann.


Man muss natürlich ein wenig Geduld haben und darf nicht vergessen, die Kerzen zwischendurch abkühlen zu lassen. Eine einfache Anleitung findet man zu dem Thema übrigens HIER

Ich bin mit dem Ergebnis soweit ganz zufrieden; ich kann also wieder anfangen, Kerzenreste zu sammeln... Falls von Euch jemand Kerzenreste übrig hat: Bitte melde Dich!







Donnerstag, 3. Januar 2013

Hallo 2013

Ich wünsche Euch ein frohes Neues Jahr. Wird auch Zeit für ein neues Jahr, das alte ist für mich ziemlich schlecht zuende gegangen; am 1. Weihnachtstag ist meine Mutter nämlich gestorben.

Aber ich versuche mal, positiv in die Zukunft zu gucken, auch wenn das im Moment nicht so leicht ist.

Ich bin gespannt, wie dieses Jahr wird. ich glaube, es wird ein Jahr mit Fotografie-Schwerpunkt. Zum Nikolaus habe ich von meinem Mann eine Jahreskarte für den Wildpark Schwarze Berge bekommen, zu Weihnachten eine für Hagenbecks Tierpark. Ihr dürft also auf das eine oder andere Tierfoto gespannt sein.

Sohni hat sich auf dem Weihnachtsmarkt übrigens eine Glasfeder gekauft, die wir wohl beide ausprobieren werden. Ich werde dann berichten. unser erster Versuch auf dem Weihnachtsmarkt hat uns jedenfalls schon gefallen.
Glasfedern gibt es übrigens unter anderem HIER und so sieht eine Glasfeder aus:

 


Samstag, 22. Dezember 2012

Aktueller Lesestoff Dezember 2012

 
Gerade neu hereingekommen ist beispielsweise "Natürlich selbstgemacht - Weben, Färben, Kerzenziehen - alte Techniken neu entdeckt" von Nicola Gouldsmith und Jaqueline Mann. Das Buch habe ich natürlich gleich durchgeblättert, aber erst einmal überflogen. Was ich gesehen habe, gefällt mir sehr gut, auch wenn mir einiges noch rätselhaft erscheint: Wenn ich ein Rezept für die Laugenherstellung habe, warum steht dann Lauge unter den Dingen, die ich dafür benötige? Fragen über Fragen. Aber ich hoffe, das Rätsel löst sich noch.
Was soll ich sagen? Den kleinen Schulwebrahmen, den ich auf einen Flohmarkt günstig erworben habe, wollte ich schon lange ausprobieren. Kerzen ziehen steht bei mir eh auf der Liste und Seife sieden eigentlich ja auch.
Insgesamt scheint das Buch tolle Anregungen zu geben. Ich werde auf jeden Fall davon berichten, was ich umsetzen konnte.
 
 
 
Das zweite Buch, das ich neu erworben habe, heißt "Leben und genießen wie auf dem Lande: Nostalgische Rezepte - Alte Hausmittel - Jahreszeitliche Dekorationen" und stammt aus der Feder von Stephanie Donaldson.
Auch hier hatte ich Zeit für einen ersten Blick ins Buch, das ich optisch sehr ansprechend finde. Zahlreiche Rezepte aus der "Hexenküche" sind darin zu finden. Rezepte für Cremes, Liköre, Koch- und Backrezepte; eine Menge Dinge, die geradezu danach schreien, ausprobiert zu werden.
Auch hier werde ich berichten, was umzusetzen geht. Ich bin schon sehr gespannt!

Kinotipp "Die Hüter des Lichts"

Ein wenig knapp, zumal der Film nicht mehr lange in den Kinos läuft, aber die gewonnene Kinokarten sind ziemlich spät angekommen. Vermutlich wird es aber ja nicht lange bis zur Veröffentlichung des Films auf DVD dauern.

Gesehen habe ich "Die Hüter des Lichts" heute in 3D. Eine wirklich zauberhafte Geschichte über die Hüter - der Weihnachtsmann, der Osterhase, die Zahnfee und der Sandmann - die Jack Frost in ihren Kreis holen, um gemeinsam gegen Pitch, den "Schwarzen Mann", der Kindern Albträume beschert, zu kämpfen.

Alles in allem ein nicht ganz leichtes Unterfangen, zumal Jack Frost anfangs gar nicht mitmachen möchte. Letztlich sieht er aber ein, dass es ohne ihn nicht geht; aber ich will da nicht zu viel verraten.

Ein wenig schauen kann man auf der Homepage zum Film: http://www.diehueterdeslichts.de/
Hugh Jackmann spricht übrigens in der Originalversion den Osterhase. Matze Knop als deutsche Synchronstimme macht seine Arbeit zwar auch sehr gut, sieht aber natürlich nicht so gut aus (jaaaa, ich weiß, dass das bei einem Animationsfilm egal ist!).

Ich bin mir nicht ganz sicher, für welche Altersgruppe der Film geeignet ist, aber kleinere Kinder könnten vielleicht etwas verschreckt sein, und größere könnten den Film vielleicht für etwas albern halten, vor allem die, die nicht mehr an die Protagonisten glauben. Mein Sohni (11) fand den Film allerdings gut, und ich sowieso. Ich weiß auch gar nicht, wie wir früher ohne 3D ausgekommen sind. Jedenfalls gehe ich, seit es Filme in 3D gibt, wieder viel lieber ins Kino als früher.